avatar

Jonas Bergmann

Aktualisiert: 2026-06-03

6329 Aufrufe, 7 min Lesen

Web-Push-Benachrichtigungen ermöglichen es Websites und Web-Apps, Nutzer direkt über den Browser zu erreichen – auch dann, wenn die Website gerade nicht geöffnet ist. Sie eignen sich besonders für Online-Shops, SaaS-Produkte, Medienportale und andere digitale Angebote, die Nutzer über Updates, Erinnerungen oder wichtige Ereignisse informieren möchten.

In diesem Leitfaden erfahren Sie, was Web-Push-Benachrichtigungen sind, wie sie funktionieren, welche Vorteile sie bieten und worauf Sie bei der Auswahl eines Web Push Service achten sollten. Außerdem zeigen wir Best Practices, typische Anwendungsfälle und wichtige Hinweise zur DSGVO.

Was sind Web-Push-Benachrichtigungen?

Definition von Web-Push-Benachrichtigungen Definition

Web-Push-Benachrichtigungen sind eine Form von Push-Benachrichtigungen. Sie werden auch als Website-Benachrichtigungen oder Browser-Benachrichtigungen bezeichnet und sind Nachrichten, die Websites (einschließlich Web-Apps) direkt über den Webbrowser an Nutzer senden können – selbst wenn die Website nicht geöffnet ist. So lassen sich Nutzer in Echtzeit mit aktuellen, relevanten Inhalten und klaren Handlungsaufforderungen erreichen. E-Commerce-Seiten können beispielsweise an einen abgebrochenen Warenkorb erinnern, soziale Netzwerke über neue Nachrichten informieren und Nachrichtenseiten Eilmeldungen zu aktuellen Ereignissen senden.

In der Praxis werden die Begriffe Web Push, Browser Push, Browser-Benachrichtigungen und Website-Benachrichtigungen häufig ähnlich verwendet. Gemeint ist meist derselbe Grundgedanke: Eine Website sendet nach Zustimmung des Nutzers eine kurze Nachricht über den Browser.

Im Gegensatz zu App-Push-Benachrichtigungen – einer weiteren Art von Push-Benachrichtigungen, bei der Nutzer zunächst eine App installieren müssen – funktionieren Web-Push-Benachrichtigungen browser- und plattformübergreifend. Sie können auf Desktop, Smartphone oder Tablet erscheinen und bieten so ein Push-Erlebnis wie bei nativen Apps – bequem direkt über den Browser. Damit sind sie ideal, wenn Sie Push-Benachrichtigungen im Browser gezielt einsetzen möchten, um Nutzer erneut zu aktivieren.

Web Push Berechtigungsanfrage im Browser DE SaaS UI

Wie funktionieren Web-Push-Benachrichtigungen?

Web-Push-Benachrichtigungen nutzen Push-Technologie (auch Server-Push genannt). Dabei startet die Kommunikation vom Webserver (Ihrer Seite) und nicht vom Client (beim Nutzer). An der Zustellung von Web-Push-Nachrichten sind folgende Komponenten beteiligt: der Nutzer, der Browser des Nutzers, der Webserver und ein Web-Push-Dienst eines Drittanbieters.

Technisch basiert Web Push auf mehreren Browser-Schnittstellen, darunter Push API, Notifications API und Service Worker.

  • Nutzer: Der Nutzer muss zunächst die Erlaubnis erteilen, dass Ihre Website Push-Benachrichtigungen senden darf. Dieses Opt-in ist der entscheidende Schritt.
  • Browser: Der Browser des Nutzers fungiert als „Gatekeeper“ und verlangt die Zustimmung des Nutzers, bevor Ihre Website Benachrichtigungen darüber senden kann. Gängige Browser wie Chrome, Firefox, Safari und Edge unterstützen Web-Push-Benachrichtigungen.
  • Webserver: Das ist Ihr Backend-Server, der die Push-Nachrichten erstellt und versendet. Wenn Sie eine Benachrichtigung senden möchten, übermittelt Ihr Webserver diese an den Web-Push-Service.
  • Service Worker: Ein kleines Skript im Browser empfängt Push-Ereignisse im Hintergrund und sorgt dafür, dass die Benachrichtigung angezeigt werden kann.
  • Web-Push-Service: Ein externer Web-Push-Dienstanbieter übernimmt die Zustellung der Benachrichtigungen von Ihrem Webserver an den Browser des Nutzers. Der Push-Service hält dafür dauerhafte Verbindungen zu den Browsern aufrecht.

Nutzerreise typischer Browser-Benachrichtigungen

Wie funktionieren Web-Push-Benachrichtigungen?
  • Schritt 1: Der Nutzer besucht Ihre Website und stimmt zu, Web-Push-Benachrichtigungen zuzulassen.
  • Schritt 2: Sein Browser registriert die Berechtigung und erhält vom Web-Push-Dienst ein eindeutiges Push-Abonnement.
  • Schritt 3: Wenn Sie Ihren Nutzern Inhalte senden möchten, stellt Ihr Webserver eine Nachrichtenanfrage an den Web-Push-Dienst.
  • Schritt 4: Der Web-Push-Dienst identifiziert den Ziel-Browser und sendet die Benachrichtigung.
  • Schritt 5: Der Browser zeigt die Nachricht in Echtzeit an, ohne dass der Nutzer Ihre Website öffnen muss.

Zusammengefasst nutzen Web-Push-Benachrichtigungen ein indirektes System, um Nutzern zeitnahe Inhalte zuzustellen – auch dann, wenn sie gerade nicht aktiv auf Ihrer Website surfen. So können sie Ihre Nachrichten empfangen und bei Bedarf schnell reagieren.

Arten von Web-Push-Benachrichtigungen & Vorteile

Sie können Web-Push-Benachrichtigungen nutzen, um Ihren Nutzern je nach Zweck unterschiedliche Nachrichtentypen zu senden. Hier sind die gängigen Arten von Web-Push-Benachrichtigungen:

Typ Nutzer Beispiel
Engagement-Benachrichtigungen Senden Sie Benachrichtigungen, um Ihre Nutzer aktiv zu halten und ihnen Wertschätzung zu vermitteln.
  • 1. Willkommensnachrichten
  • 2. Tipps
  • 3. Feature-Highlights
  • 4. Reaktivierungsanreize
Warnmeldungen Geben Sie Nutzern zeitnahe Informationen zu Ereignissen, die ihre Aufmerksamkeit oder eine Handlung erfordern.
  • 1. Meeting-Erinnerungen
  • 2. Flugstatus-Updates
  • 3. Benachrichtigungen zu Spiele-Events
  • 4. Warnmeldungen: „Artikel ausverkauft“
Updates Informieren Sie Nutzer per Benachrichtigung über neue Inhalte auf Ihrer Website.
  • 1. Benachrichtigungen über neue Artikel und Videos
  • 2. Updates zu sozialen Interaktionen (Chatnachrichten, Likes, Kommentare, Erwähnungen …)
Aktionen Machen Sie Nutzer auf Rabatte, Deals, Gutscheine oder andere Sonderangebote auf Ihrer Website aufmerksam.
  • 1. Ankündigungen neuer Produkteinführungen
  • 2. Ein exklusives „Nur-für-Mitglieder“-Sonderangebot
  • 3. Ein Rabatt „Heute 30 % sparen – nur heute“
Transaktionsbenachrichtigungen Informieren Sie Nutzer über den Status ihrer Bestellungen.
  • 1. Buchungsbestätigungen
  • 2. Zahlungsbestätigungen
  • 3. Bestell-Updates
  • 4. Versand-Updates
Feedback und Umfragen Senden Sie Feedback- und Umfrageanfragen, um wichtige Erkenntnisse zu gewinnen und Ihr Angebot zu verbessern.
  • Feedback- und Umfrageanfragen
Standortbasierte Benachrichtigungen Bieten Sie standortbezogene Informationen, um Relevanz und Personalisierung zu erhöhen und ein Gemeinschaftsgefühl unter Nutzern zu fördern.
  • 1. Benachrichtigungen zu lokalen Events
  • 2. Standortbezogene Sonderangebote
  • 3. Wetterwarnungen

Wann sind Web-Push-Benachrichtigungen nicht sinnvoll?

Web Push ist kein Ersatz für jede Form der Kundenkommunikation. Wenn Nutzer keine zeitnahen, relevanten Informationen erwarten, kann der Kanal schnell störend wirken. Auch für lange Inhalte, komplexe Erklärungen oder rein werbliche Massenkampagnen ist Web Push weniger geeignet. Besser funktioniert der Kanal, wenn die Nachricht kurz, aktuell und handlungsrelevant ist.

Welche Vorteile bieten Ihnen Web-Push-Benachrichtigungen?

Sehen wir uns die verschiedenen Arten von Web-Push-Benachrichtigungen an und welche Vorteile sie bieten – sowohl für Ihr Unternehmen als auch für Ihre Kundinnen und Kunden.

  • Sofort mit Ihren Nutzerinnen und Nutzern interagieren: Sie erreichen Nutzerinnen und Nutzer per Web-Push-Benachrichtigungen in Echtzeit – unabhängig davon, ob sie Ihre Website gerade aktiv nutzen. So schaffen Sie einen zusätzlichen Kontaktpunkt, um Engagement zu fördern und Ihre Marke im Gedächtnis zu halten.
  • Inaktive Nutzerinnen und Nutzer reaktivieren: Web-Push-Benachrichtigungen sind eine effektive Möglichkeit, Nutzerinnen und Nutzer zurückzugewinnen, die inaktiv geworden sind. Segmentieren Sie Ihre Abonnentinnen und Abonnenten nach Aktivitätsgrad und sprechen Sie weniger aktive Gruppen gezielt mit Benachrichtigungen an, die sie zur Rückkehr motivieren. So lassen sich verlorene Chancen besser zurückholen.
  • Die Nutzererfahrung (UX) verbessern: Web-Push-Benachrichtigungen können die Nutzererfahrung deutlich verbessern – wenn sie durchdacht eingesetzt werden. Willkommensnachrichten, Buchungsbestätigungen und Terminerinnerungen machen Interaktionen reibungsloser. Nutzerinnen und Nutzer schätzen Benachrichtigungen, die Aufgaben vereinfachen oder Zeit sparen.
  • Conversion-Rate steigern: Gut getimte, relevante Benachrichtigungen können Nutzerinnen und Nutzer dazu motivieren, Aktionen auszuführen – etwa einen Kauf abzuschließen oder zu einem verlassenen Warenkorb zurückzukehren. Auch SaaS-Web-Apps können Conversions durch Upgrade-Hinweise und Verlängerungserinnerungen erhöhen.
  • Kosten sparen und einen hohen Return on Investment erzielen: Web-Push-Benachrichtigungen ermöglichen es Ihnen, Nutzerinnen und Nutzer unkompliziert zu erreichen – ohne das Budget zu sprengen. Die Kosten hängen vom gewählten Web Push Service, der Anzahl der Abonnenten und dem benötigten Funktionsumfang ab. Im Vergleich zu vielen bezahlten Reaktivierungskanälen kann Web Push jedoch ein kosteneffizienter zusätzlicher Kontaktpunkt sein. Außerdem lassen sich Web-Push-Benachrichtigungen sehr gut skalieren und passen sich Ihren wachsenden Anforderungen an. So zahlt sich jede Marketingmaßnahme stärker aus – mit einem hohen Return on Investment (ROI).
  • Einblicke in Nutzerpräferenzen gewinnen, um Ihre Strategien zu verfeinern: Analysen, die bei Web-Push-Services häufig enthalten sind, liefern Ihnen wertvolle Erkenntnisse, um Verhalten und Präferenzen Ihrer Nutzerinnen und Nutzer besser zu verstehen. Sie können Öffnungen, Klicks, Conversions und mehr nachverfolgen. Das hilft Ihnen, zukünftige Kampagnen für bessere Performance und mehr Engagement zu optimieren – und Botschaften zu senden, die wirklich ankommen.

So senden Sie eine Web-Push-Benachrichtigung

Im nächsten Schritt geht es darum, wie Sie eine Web-Push-Benachrichtigung versenden. Folgen Sie diesen wichtigsten Schritten:

Einen Web-Push-Service-Anbieter auswählen

Sie müssen einen Web-Push-Service-Anbieter auswählen, der Push-Benachrichtigungen zwischen Ihrer Website und den Nutzerinnen und Nutzern zustellt. Bewerten Sie verschiedene Anbieter anhand wichtiger Faktoren.

  • Einrichtung: Wie schnell lässt sich der Service in Ihre Website integrieren?
  • Segmentierung: Können Nutzer nach Verhalten, Interessen oder Status gruppiert werden?
  • Automatisierung: Unterstützt die Lösung Trigger wie Warenkorbabbruch oder Reaktivierung?
  • Browser-Support: Werden Chrome, Firefox, Safari, Edge und mobile Browser unterstützt?
  • Analytics: Lassen sich Zustellung, Klicks, Conversions und Abmeldungen auswerten?
  • Datenschutz: Gibt es klare Funktionen für Opt-in, Opt-out und DSGVO-relevante Dokumentation ?

Zustellkanäle, Erfolgsraten, Funktionen, Preise und geografische Abdeckung: Wenn Sie die technische Implementierung vereinfachen und Kampagnen zentral verwalten möchten, kann eine spezialisierte Web-Push-Plattform eine sinnvolle Option sein und empfehlen wir EngageLab WebPush. Sie können direkt mit dem nächsten Abschnitt weitermachen, um die beliebtesten Funktionen kennenzulernen und zu sehen, warum es sich lohnt, das Tool auszuprobieren.

Einwilligung Ihrer Nutzer einholen

Sie benötigen die Zustimmung Ihrer Nutzer, damit sie Web-Push-Benachrichtigungen von Ihrer Website empfangen können. Dabei handelt es sich um eine systemeigene Browser-Abfrage, die vom Browser ausgelöst wird.

Aus Nutzersicht sollte die Einwilligung freiwillig und verständlich sein. Erklären Sie vor der Anfrage kurz, welche Art von Benachrichtigungen Nutzer erhalten – zum Beispiel Angebote, Bestellupdates oder wichtige Konto-Hinweise. Ebenso wichtig ist eine einfache Möglichkeit, die Benachrichtigungen später wieder zu deaktivieren.

Web Push Benachrichtigung Erlaubnisdialog DE SaaS UI

Nutzer segmentieren

Teilen Sie Ihre Abonnenten anhand ihres Verhaltens, ihrer Präferenzen, ihres Standorts oder anderer relevanter Faktoren in unterschiedliche Gruppen ein. So können Sie für verschiedene Zielgruppen passgenaue Web-Push-Benachrichtigungen ausspielen.

web-push-segmentierung

EngageLab WebPush ermöglicht Unternehmen, besonders relevante Web-Push-Benachrichtigungen über vier leistungsstarke Segmentierungsmethoden zu versenden. So erreichen Ihre Nachrichten zur optimalen Zeit genau die richtige Zielgruppe:

  • Targeting nach Registration-ID: Identifizieren Sie einzelne Nutzer punktgenau über ihre eindeutigen Gerätekennungen – ideal für transaktionale Hinweise, Konto-Updates oder personalisierte Treuevorteile.
  • Kategorisierung per Geräte-Tag: Gruppieren Sie Nutzer über individuelle Tags (z. B. „premium_member“, „cart_abandoner“), um verhaltensgetriggerte Kampagnen umzusetzen. Unsere Daten zeigen: Kategorisierung per Geräte-Tag: Gruppieren Sie Nutzer über individuelle Tags (z. B. „premium_member“, „cart_abandoner“), um verhaltensbasierte Kampagnen umzusetzen und relevantere Nachrichten an unterschiedliche Zielgruppen zu senden.
  • Personalisierung per Geräte-Alias: Nutzen Sie Ihre bestehende Nutzerdatenbank, indem Sie Kundennummern bzw. E-Mail-Adressen Geräten zuordnen – für nahtlose plattformübergreifende Kommunikation, ohne Datenschutzvorgaben zu gefährden.
  • Smart-Segment-Filter: Passen Sie die Segmentierung flexibel an die tatsächlichen Bedürfnisse Ihrer Nutzer an.

Ansprechende Benachrichtigungen erstellen

Erstellen Sie individuelle Web-Push-Benachrichtigungen, die bei den verschiedenen Nutzergruppen ankommen. Personalisierte Benachrichtigungen können Öffnungs- und Klickraten deutlich steigern.

Benachrichtigungen planen und an Nutzer senden

Senden Sie Ihre Benachrichtigungen sofort oder richten Sie Auslöser ein, um sie für später zu planen.

Greifen Sie auf die Statistiken zu, die in der Plattform angezeigt werden. Dabei können Sie sich auf Öffnungsrate, Klickrate und Conversion-Rate konzentrieren. Diese Erkenntnisse helfen Ihnen, die Inhalte Ihrer Web-Push-Nachrichten zu verbessern und den optimalen Zeitpunkt für Push-Benachrichtigungen im Browser zu ermitteln.

Web Push Service oder eigene Entwicklung?

Unternehmen können Web Push technisch selbst integrieren oder eine fertige Web Push Software nutzen. Eine eigene Entwicklung bietet mehr Kontrolle, erfordert aber technisches Know-how, laufende Wartung und saubere Browser-Kompatibilität. Ein Web Push Service ist meist sinnvoller, wenn Marketing-, Produkt- oder CRM-Teams Kampagnen selbst erstellen, Zielgruppen segmentieren und Ergebnisse ohne zusätzliche Entwicklung auswerten möchten.

Warum lohnt es sich, EngageLab Web Push auszuprobieren?

EngageLab Web Push ist nicht nur einfach zu bedienen, sondern bietet auch starke Funktionen wie leistungsstarke Segmentierung, kanalübergreifende Zustellung, verschiedene Stile für Benachrichtigungsleisten und detaillierte Analysen.

Kostenlos starten

Warum Unternehmen EngageLab für Web-Push-Benachrichtigungen wählen

Entdecken Sie die wichtigsten Funktionen – und sehen Sie, warum sich ein Test lohnt.

EngageLab Web Push Vorteile Infografik DE
  • Nahtlose Integration in Ihre Website

    Die Integration von EngageLab WebPush in Ihre Website ist unkompliziert – mit einer kurzen Domain-Konfiguration und SDK-Integration. Der gesamte Prozess dauert nur drei Minuten. Nahtlose Integration in Ihre Website
  • Individuelle Zustimmungsabfrage

    Mit EngageLab WebPush können Sie an Nutzer zu einem geplanten Zeitpunkt eine individuell gestaltete Zustimmungsabfrage mit personalisierten Inhalten senden. So erhöhen Sie die Bereitschaft, Website-Benachrichtigungen zu abonnieren. Im Vergleich zur standardmäßigen Benachrichtigungsanfrage des Browsers kann die benutzerdefinierte EngageLab-Zustimmungsabfrage die Akzeptanzrate der Nutzer auf 70 % steigern.
  • Mehr Reichweite durch höhere Zustellraten

    EngageLab WebPush ermöglicht eine stabile und sichere Zustellung durch hohe Parallelverarbeitung und ein mehrstufiges Backup-System. So lässt sich die Nutzerreichweite erhöhen, da alle gängigen Browser unterstützt werden – darunter Chrome, Firefox, Safari, Edge und Opera.
  • Die richtige Zielgruppe zur perfekten Zeit erreichen

    EngageLab WebPush hilft Ihnen, die ideale Zielgruppe anhand von Nutzer-Aliasen, Tags, Geräten und dem Standort zu bestimmen – damit Ihre Nachrichten die richtigen Empfänger erreichen. Außerdem unterstützt es Sie dabei, die optimalen Versandzeiten für Website-Benachrichtigungen zu ermitteln. So erkennen Sie, wann Ihre Nutzer am ehesten interagieren.
  • Detaillierte Analysen bereitstellen

    EngageLab bietet eine vollständige Datenanalyse über den gesamten Lebenszyklus Ihrer Nachrichten:
    • Nachrichten-Funnel-Analyse.
    • Verlustanalyse nach Plattformen und Kanälen.
    • Statistiken zu neuen Nutzern, aktiven Nutzern, Zustellraten, Akzeptanzraten usw.
    • Weitere Wirkungsanalysen.

Web-Push-Benachrichtigungen in EngageLab senden (3‑Minuten‑Einrichtung)

Schritt 1: Benachrichtigung erstellen

Melden Sie sich im EngageLab Dashboard an → Wählen Sie Benachrichtigung erstellen. Wählen Sie zwischen Benachrichtigung oder Benutzerdefinierte Nachricht.

web-push erstellen

Schritt 2: Zielgruppe festlegen und Benachrichtigung erstellen

  • Einen überzeugenden Titel (≤60 Zeichen) & Text (≤120 Zeichen) hinzufügen
  • Buttons (max. 2) mit Deep Links einfügen
  • Individuelle Icons (72 × 72 px PNG) für die Wiedererkennung Ihrer Marke hochladen
web-push nachricht gestalten

Schritt 3: Zustellung optimieren

Intelligentes Timing: Automatischer Versand, wenn Nutzer am aktivsten sind (pro Zeitzone)

KI-Übersetzung: Lokalisierung für globale Zielgruppen mit einem Klick

web-push-benachrichtigung planen

Schritt 4: Senden & analysieren

Vorschau auf iOS, Android und Desktop. Außerdem sollten Sie Echtzeit-Kennzahlen nachverfolgen: Zustellrate (99,9 % SLA), CTR und Conversions sowie Abmeldetrends.

web-push-statistiken

Effektive Strategien für Web-Push-Benachrichtigungen

Je besser Ihre Benachrichtigungen sind, desto höher ist das Nutzer-Engagement. Hier sind einige bewährte Methoden für Web-Push-Benachrichtigungen, die Ihnen helfen, wirkungsvolle Nachrichten zu erstellen.

  • Benachrichtigungen für unterschiedliche Nutzergruppen personalisieren

    Senden Sie personalisierte Benachrichtigungen an verschiedene Nutzergruppen. Personalisierte Web-Push-Benachrichtigungen erzielen höhere Öffnungs- und Klickraten. Nutzer reagieren eher auf Nachrichten, die zu ihren Interessen passen.

  • Benachrichtigungen handlungsorientiert gestalten

    Verwenden Sie eine klare Handlungsaufforderung (CTA), die ein konkretes Verhalten auslöst. Zum Beispiel: „30 % Rabatt auf alle Abos – nur heute. Jetzt shoppen.“ Stellen Sie sicher, dass CTA-Button oder CTA-Link einwandfrei funktionieren.

  • Bilder und Buttons nutzen

    Bilder können das Engagement steigern, weil sie Informationen visuell schneller vermitteln. Aktions-Buttons können zusätzlich für mehr Klicks sorgen.

  • Push-Frequenz sorgfältig wählen

    Um negative Reaktionen zu vermeiden, sollten Sie Ihren Nutzern nicht zu viele Push-Benachrichtigungen senden. Verschicken Sie Web-Push-Nachrichten nur dann, wenn Sie wirklich relevanten Mehrwert bieten. Starten Sie zum Beispiel mit ein bis zwei Benachrichtigungen pro Woche und passen Sie die Frequenz anschließend anhand der Performance an.

  • Benachrichtigungen testen und optimieren

    Führen Sie kontinuierlich A/B-Tests zu Inhalt, Versandzeitpunkt, Frequenz und Targeting durch. Analysieren Sie die Performance-Daten und setzen Sie verstärkt auf das, was funktioniert. Verfeinern und optimieren Sie Ihre Web-Push-Benachrichtigungen fortlaufend.

Wie sieht die Zukunft von Web-Push-Benachrichtigungen aus?

Web-Push-Benachrichtigungen bleiben vor allem dort relevant, wo Unternehmen Nutzer schnell und kontextbezogen erreichen möchten. Mit besseren Segmentierungs- und Analysefunktionen liegt der Fokus künftig weniger auf der Anzahl der versendeten Nachrichten, sondern auf deren Relevanz für den jeweiligen Nutzer.

Für Unternehmen bedeutet das: Erfolgreiche Web-Push-Strategien setzen zunehmend auf Personalisierung, Automatisierung und eine sorgfältige Steuerung von Versandzeitpunkt und Frequenz.

Mit EngageLab WebPush starten – Zustellung in Enterprise‑Qualität für Web‑Push‑Benachrichtigungen mit:

  • DSGVO-konforme Zielgruppenansprache
  • Echtzeit-Analytics-Dashboard
  • API-Integration für bestehende Technologie-Stacks

Was ist der Unterschied zwischen Web Push und Browser Push?

Beide Begriffe werden häufig ähnlich verwendet. Gemeint sind meist Benachrichtigungen, die eine Website nach Zustimmung des Nutzers über den Browser sendet.

Braucht man für Web Push eine App?

Nein. Web Push funktioniert über den Browser und benötigt keine native App.

Was macht ein Web Push Service?

Ein Web Push Service hilft beim Erstellen, Segmentieren, Versenden und Auswerten von Web-Push-Benachrichtigungen.

Sind Web-Push-Benachrichtigungen DSGVO-konform?

Ja, wenn Nutzer freiwillig zustimmen ...

Ist Web Push für jede Website sinnvoll?

Nein. Web Push eignet sich besonders für zeitnahe, relevante Nachrichten. Für lange Inhalte oder allgemeine Werbung ist der Kanal weniger geeignet.